Tauchclub Neptun Muttenz

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Clubtauchgang vom 28. August

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Heiss, sehr heiss und schwül und drückend war es an diesen Sonntag als sich leider nur vier Aktivmitglieder zu unserem Clubtauchgang trafen. Mit von der Partie waren Urs mit Sandra, Claude und seine Schwester, Remo und Irene und meine Wenigkeit.

Ich hatte mich für den Neuenburgersee (Boudry) als ersten Tauchgang entschieden, für den zweiten war wieder einmal nach langer Zeit die Areuseschlucht auf dem Programm. Da an diesem Wochenende das Eidg. Schwingfest abgehalten wurde erwartete ich, dass es diverse Staus auf den Strassen geben würde. Dem war zum Glück nicht so. Nach fünfviertel Stunden trafen wir auf den doch recht gut besuchten Parkplatz ein.

Die Tauchgruppen waren schnell ausgemacht, Urs und Sandra für den Seetauchgang, und wie gehabt Remo mit mir. Bei diesen Temperaturen schnell in den Trocki rein, aber noch schneller ins Wasser. Puh ah Puh. Wir absolvierten unseren Tauchgang in gewohnter Manier. Da aber Remo im Halbtrocken unterwegs war, machte sich die doch kühlere Temperatur des Sees in der Tiefe bemerkbar. Viel Fisch war vorhanden, Eglis und Hechte in allen Formaten. Wir haben die Hechte nicht mehr gezählt.

Das Picknick nahmen wir noch am Seeufer zu uns, danach verschoben wir zur Areuse.

Grosses Staunen, als wir auf den Parkplatz des Elektrizitätswerks einfahren. Gerammelt voll, überfüllt mit Autos. Alles Taucher? Nein, zum Glück, aber Heerscharen von Wanderer. Alle geniessen diesen Sommertag. Doch noch ein Plätzchen fürs Auto gefunden. So jetzt in den Nassanzug wechseln und die Ausrüstung gut checken, ob alles dabei ist. Wer will schon hin und her marschieren, nur weil etwas vergessen wurde! Obwohl es nur ca. 15 Minuten zu gehen sind bis zum Einstieg muss ich doch immer wieder eine kleine Verschnaufpause einlegen. Die Wanderer welche uns entgegen kamen beäugten uns mit einem Lächeln, andere sind erstaunt.

Endlich, kühles Wasser dringt in den Anzug, herrlich die Erfrischung. Urs taucht jetzt mit seinem Sohn Claude. Remo und ich tauchen als erste ab. Das Becken sieht immer etwas anders aus. Die grossen Baumstämme kreuz und quer, manch neue, manch alte dunkelbraune massige Baumriesen. Wurzelstöcke, Felsbrocken, mal grobe Steine und feiner Kies.

Sonnenstrahlen von oben verzaubern die ganze Szenerie. Einfach nur schön und beeindruckend.

Nichts gegen Verzasca und Maggia, aber hier ist es noch ursprünglicher und wilder. Gesehen haben wir eine scheue Bachforelle und einen sich auf der Flucht befindenden Saibling. Groppen hingegen hat es wie Sand am Meer. Der Rückmarsch nach dem Tauchen fiel mir um einiges leichter. Was Zufriedenheit so ausmachen kann!

Die Logbücher wurden in Pieterlen auf der Raststätte Richtung Basel geschrieben (ohne Stempel)!!!!

See und Fluss an einem Tag, schön war’s.

 

Maurice, Ende August 2016

 

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