Tauchclub Neptun Muttenz

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Erster Clubtauchgang im 2016

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Kalt, saukalt und grau war dieser Sonntagmorgen, an welchem wir unsere neue Tauchsaison in Angriff nahmen. Wer würde wohl am Sammelplatz in Diegten erscheinen bei diesen doch nicht so erfreulichen Wetteraussichten.

Remo mit Irene (unsere Schlüsselfee), Olivier, Adrian, Stephan und ich trafen sich um 9 Uhr im von Raureif überzogenen Baselbiet.

Schnell wurden Fahrgemeinschaften gebildet und das Tauchmaterial auf 3 Autos verteilt, denn die Parkmöglichkeiten am See sind rar. Nach fünfviertel Stunden Fahrt trafen wir in Rietsort am schönen Vierwaltstädtersee ein. Juhui, es hat noch Parkplätze und es ist windstill.

Der Blick in den See war vielversprechend. Nach kurzem Briefing wurden die Tauchteams gebildet. Team 1 Adrian und Stephan, Team 2 Olivier, Remo und ich. Nach kurzem Marsch (Mann, ist diese Ausrüstung schwer) geht es über die steile Treppe ins kalte Nass. Wow, war das Wasser kalt als wir unsere Gesichter und Masken annetzen. Minus 3 Metercheck durchgeführt; Compi, erste Stufen und Finimeter kontrolliert, ebenso beide zweite Stufen beatmet, also dann,  nix wie los, denn die UW-Sicht war phänomenal. Leider hatte Remo ein Problem mit einem O-Ring seines Trockenhandschuhs und musste den Tauchgang abbrechen, was er mir mit seinen gekreuzten Armen mitteilte. Das Wasser war schön klar, das Gebiet gut übersichtlich.

Bis tief hinunter waren die Felsblöcke und Wände sehr gut einsichtbar. Olivier (mit neuem Lungenautomat) und ich hatten grosse Freude diesen Tauchgang zu geniessen. Wieso kann es nicht immer so sein? Also, meiner Psyche tat dieser Tauchgang gut. Fische hatte es noch keine, nur schemenhaft haben wir beim Austauchen einen sehr grossen Hecht gesichtet.

Zur Pick-Nick-Zeit zeigten sich ein paar Sonnenstrahlen, aber die Clubkappe blieb tief im Gesicht montiert.

Nach der Oberflächenpause rüsteten wir uns für den zweiten Tauchgang aus. Remo hatte seine Handschuhe in Ordnung gebracht und wir gingen zu dritt ins Wasser.

Der zweite Tauchgang verlief fast analog zum ersten, nur hatten in der Zwischenzeit die doch vielen Taucher an manchen Stellen die Sicht etwas eingetrübt. Nicht dramatisch, aber etwas mehr Rücksicht und gute Tarierung würden nicht schaden. Abschliessend hatte ich grosse Freude an den klaren Sichtverhältnissen. Bei heissem Cafe wurden die Logbücher in der Lützelau nachgeführt.

 

Maurice, im März 2016

 

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